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DAS bin ich im Mittelalter:
Rigani
ist eigentlich kein Wikingername, sondern keltischen Ursprungs und entspricht der Feuergöttin Brighid. Aber lange bevor es mich als Wikingerin gab, war ich schon als Rigani unterwegs und bekannt.
Warum also Verwirrung stiften und den Namen ändern?
Zu meinem ersten Markt schleppte mich ein Freund - das war 1998 in Manderscheid, damals noch mit wilden
Rastazöpfchen, Lederhose und Dekoschwert (peinlich, peinlich......). Aber seit diesem Tag wußte ich, daß DAS genau meine Welt war und ein Hobby, dem ich gerne sehr viel Zeit widmen wollte. Seitdem hat sich
vieles verändert, und nach dem Versuch, im Hochmittelalter ansässig zu werden, mußte ich doch recht bald erkennen, daß es mich doch eigentlich viel mehr zu den Wikingern hinzog.
Was stelle ich dar? Ich versuche mich an der Wikingerin aus Birka im 9.-10. Jh.
Nicht so einfach, denn trotz aufwendiger Recherche und Liebe zum Detail, gibt es immer noch Einiges zu verbessern. Aber ich arbeite daran, und wenn gleich alles perfekt wäre, dann würde
es auch nicht mehr so viel Spass machen, zu tüfteln, zu recherchieren, und das neu erworbene Wissen in die Tat umzusetzen. Zum Glück hatte Birka sehr weitreichende Handelsbeziehungen in fast
alle Ecken der damals bekannten Welt, so dass viel Freiraum bei der Ausstattung bleibt. Im Grunde genommen ist alles erlaubt, was im 9. Jh. irgendwie zu haben war. Es war nur eine finanzielle Frage.
In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit vielen verschiedenen Dingen, die irgendwie mit Mittelalter und speziell den Wikingern zu tun haben.
Ich schnitze an Horn, Knochen und Holz herum, knete Ton, rühre Pflanzen und Zusätze in grossen Töpfen an um damit zu färben, übe fleissig
Brettchenweben, nähe wie besessen und bastle mit Leder. Ich bin vielseitig, und das kommt dem Vorbild wohl sehr nahe, denn auch dort war Können in vielen verschiedenen Bereichen gefragt.
Die Schwerpunkte dürften allerdings bei den Damen mehr auf den klassischen ”Frauendisziplinen” gelegen haben.
Ich orientiere mich an Originalen, aber ich nutze auch die Grauzone
zwischen ”belegt” und ”denkbar” aus. Dabei versuche ich, ein weitestgehend stimmiges Bild abzugeben, ohne dem Authentizitätswahn zu verfallen.
Selbst meine “modernen” Interessen wie Fotografie und Computer tragen auf ihre Weise zu meinem Hobby bei, denn ohne sie wäre diese Seite nicht entstanden.
 Meine große Stütze und stetige Inspiration dabei ist mein Partner Sadric. Danke, mein Schatz, ich liebe Dich!
Privat gehe ich wie viele andere auch einem ganz normalen Beruf und ganz normalen alltäglichen Dingen nach.
Meine zweite große Liebe gilt aber unseren vier stark behaarten Kindern, die in miauender Weise unser Zuhause beherrschen.
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